Die Junge Union Frankfurt (JU) startet die Abwahl-Tour und wird in den kommenden Wochen an den Frankfurter Haustüren unterwegs sein, um dort für die Abwahl von Oberbürgermeister Peter Feldmann zu werben. Am 6. November findet die Abwahl des Frankfurter Oberbürgermeisters statt und die Frankfurterinnen und Frankfurter haben bereits jetzt die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen zu beantragen, um Feldmann in den laufenden sechs Wochen abzuwählen. „Frankfurt kann es nicht länger ertragen. Endlich können wir den Oberbürgermeister abwählen und somit den Weg für einen Neuanfang an der Spitze der Stadt freimachen. Daher werden wir bis zum 6. November auf den Straßen, Plätzen und an den Haustüren in Frankfurt unterwegs sein, um auf die Wahl aufmerksam zu machen“, erklärt Leopold Born, Kreisvorsitzender der Jungen Union Frankfurt.

Die Junge Union begrüßt die gestern gestartete überparteiliche Initiative zur Abwahl von Peter Feldmann. Die Jugendorganisationen der Parteien werden diesem Beispiel folgen und ebenfalls gemeinsam für die Abwahl kämpfen. „Der beste Abwahlkämpfer ist und bleibt allerdings der Skandal-OB höchstpersönlich. Die Äußerungen, Tweets und Auftritte zeigen den Frankfurterinnen und Frankfurtern, dass dieser Oberbürgermeister unserer Stadt schadet und jedes Maß verloren hat“, macht Born deutlich.

Im Sommer bot Feldmann an, Ende Januar 2023 aus dem Amt zu scheiden. Nun widerruft der Skandal-OB seine eigene Erklärung und möchte bis 2024 im Amt bleiben. „Die jüngsten Äußerungen von Oberbürgermeisters beweisen, dass auf Peter Feldmann kein Verlass ist. Die Abwahl vom Skandal-OB ist überfällig“, stellt der JU-Vorsitzende fest.

Bereits nach den unwürdigen Szenen mit den Eintracht-Helden und dem Krallen des Europa-Pokals, den sexistischen Aussagen im Flieger nach Sevilla und der Anklagezulassung gegen den Oberbürgermeister im Zuge des AWO-Skandals waren Konsequenzen für den Oberbürgermeister längst überfällig. „Zudem wird unsere Stadt bald einen Oberbürgermeister erleben, der morgens im Rathaus und mittags auf der Anklagebank sitzt. Es wird Zeit, dass das Amt des Oberbürgermeisters die Würde zurückbekommt, die es verdient“, macht Born deutlich.

Nach der Anklageerhebung gegen den Frankfurter Oberbürgermeister hatte die Junge Union bereits im Frühjahr von Feldmann gefordert, sofort von seinem Amt zurückzutreten und nach dem Sieg der Eintracht und dem Pokal-Raub im Römer eine Petition gestartet, die seinen Rücktritt fordert. Die Petition erreichte mehr als 10.000 Unterschriften, die im Juli an Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner vor dem Römer übergeben wurden.

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