Die Junge Union Frankfurt am Main sieht in der von der SPD losgetretenen Debatte um die Versetzung Bernadette Weylands in den einstweiligen Ruhestand plumpes Wahlkampfgetöse der Sozialdemokratie und lobt stattdessen den Schritt der Oberbürgermeisterkandidatin als respektabel und gut für Frankfurt. „Die Sozialdemokratie versucht Bernadette Weyland einen Makel mit in den Wahlkampf zu geben, das jedoch ist durchsichtig und einfach schlecht gespielt“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt am Main, Martin-Benedikt Schäfer.

Die jungen Christdemokraten sind davon überzeugt, dass bei der SPD in Frankfurt und wie es scheint in ganz Hessen die Angst groß sein muss, wenn sie zu einem solch frühen Zeitpunkt zu derlei Taschenspielertricks greifen. „Die Genossen haben große Angst davor, ihren Stadthalter in Frankfurt zu verlieren und damit nur noch mehr von der Bildfläche in Hessen zu verschwinden. Da ist ihnen eben jedes Mittel recht und man vergisst auch ganz schnell, dass ein solches Thema in der politischen Sommerpause kaum jemanden interessiert“, zeigt sich Schäfer wenig aufgeregt von dieser durchsichtigen Attacke. Die Junge Union Frankfurt indes bezeichnet den Schritt von Bernadette Weyland als richtiges Zeichen für Frankfurt und zollt der Entscheidung großen Respekt.

„Bernadette Weyland hätte auch einfach weiter Staatssekretärin bleiben können, sie hat sich aber entschieden sich voll und ganz auf Frankfurt zu konzentrieren, um für den nötigen Aufbruch in unserer schönen Heimatstadt zu sorgen“, so Schäfer. Dass Weyland ihr Übergangsgeld auch noch einem wohltätigen Zwecke zukommen lasse, zeige, dass es ihr nicht um Materielles gehe. „Sie ist mit Leib und Seele Frankfurterin und hat allein die positive Entwicklung unserer Stadt im Sinn. Dieses Herzblut macht den Sozialdemokraten wohl einfach Angst“, führt Schäfer weiter aus.

Ein wenig lächeln mussten die Nachwuchspolitiker bei der Attacke ebenfalls. „Die SPD ist die größte Selbstversorgerpartei in Deutschland. Kaum eine Verwaltung, gleich auf welcher Ebene, in der sie nicht ihre Leute in großer Anzahl mit guten Jobs versorgen, sobald sie dies können. Eine solche Debatte dann zu starten, zeigt wes Geistes Kind die SPD ist“, so Schäfer abschließend.

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