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Presse-Ticker

Presse
20.02.2012, 23:12 Uhr | Frankfurter Neue Presse (FNP) vom 20.02.2012 Übersicht | Drucken
CDU ist empört über Heilig

In der Frankfurter CDU wächst der Unmut über das Auftreten der Grünen-Kandidatin Rosemarie Heilig im OB-Wahlkampf. Sie entferne sich immer weiter von dem, was im schwarz-grünen Koalitionsvertrag vereinbart wurde. So sprach sie sich in der vergangenen Woche für eine Erhöhung der Gewerbesteuer aus. CDU und Grüne hatten jedoch vereinbart, eine Senkung zu prüfen, wenn es die wirtschaftliche Lage zulässt. Auch Heiligs Eintreten für eine Schließung der neuen Landebahn am Flughafen wird in der CDU als Verstoß gegen Koalitionsvereinbarungen betrachtet.


"Ich halte es für grenzwertig, wie sie da vorgeht", sagte der CDU-Kreisvorsitzende Uwe Becker. "Es ist auch nicht in Ordnung, wie sie Boris Rhein persönlich angeht." Rhein selbst hatte Heilig bei einer Diskussionsveranstaltung in der vergangenen Woche darauf aufmerksam gemacht, dass sie mit den Stimmen der CDU zur Umweltdezernentin gewählt wurde.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Ulf Homeyer, nannte Heilig gar einen "Störenfried" in der gut funktionierenden Sie habe offenbar kein Interesse an einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit der CDU. Es sei zwar normal, im Wahlkampf eigene Positionen zu vertreten, doch als gewähltes Magistratsmitglied müsse sie sich an Vereinbarungen halten. Homeyer warf Heilig auch vor, für Mehrkosten bei der Sanierung des Klinikum Höchst verantwortlich zu sein. Sie ist Geschäftsführer der dafür zuständigen Zentralen Errichtungsgesellschaft.

Link zum Artikel in der FNP: www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/cdu-ist-empoert-ueber-heilig_rmn01.c.9615357.de.html
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