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Presse
| 20.01.2012, 19:44 Uhr | Frankfurter Neue Presse (FNP) vom 20.01.2012
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Finanztransaktionssteuer: CDU ist skeptisch
Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) sieht die Einführung einer Finanztransaktionssteuer skeptisch. Sollten Deutschland und Frankreich zu den Pionieren einer solchen Steuer werden, würde das den Finanzplatz Frankfurt schwächen", sagte die Oberbürgermeisterin beim Neujahrsempfang der Frankfurter Industrie- und Handelskammer. Auch stellvertretende hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn erteilte dem Projekt bei dem Empfang eine Absage. Es dürfe kein Sonderopfer für den Finanzplatz Frankfurt geben, so Hahn. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, übte gestern ebenfalls heftige Kritik an propagierten Finanztransaktionssteuer. Diese sei "Gift" für den Finanzstandort Frankfurt und könne drastische Folgen für den Wohlstand der Stadt zur Folge haben. OB Roth meinte allerdings, dass Frankfurt so stark sei, auch diese Steuer verkraften zu können. Homeyer erklärte, dass eine für Finanztransaktionen nur dann sinnvoll sei, wenn sie weltweit – mindestens aber unter Einbeziehung Großbritanniens eingeführt werde. |
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