Die Junge Union Frankfurt am Main schlägt vor, die Betonpoller, die zur Sicherheit auf Frankfurter Plätzen wie dem Opernplatz aufgestellt wurden, mit Frankfurter Motiven zu gestalten und so dem tristen Grau, das die Poller gerade ausstrahlen, etwas entgegen zu setzen. „Die Betonpoller aufzustellen, war richtig und steigert das objektive und subjektive Sicherheitsgefühl. Aber sie müssen ja nicht so grau in grau hier stehen. Man könnte beispielsweise mit Frankfurter Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten arbeiten“, schlägt der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt am Main vor, Martin-Benedikt Schäfer vor.

Ideen hierfür gebe es im Kreise der jungen Christdemokraten bereits genug. „Lasst uns den Römer auf einen Poller machen, auf einen anderen Goethe, den Struwwelpeter oder die Skyline. Ein Poller könnte zum Eintrachtpoller werden und einer die grüne Soße abbilden“, fordert Schäfer. Der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Rhein-Main, Yannick Schwander, rät dazu, die Poller von Frankfurter Graffitikünstlern gestalten zu lassen. „Sind wir ehrlich, es wird nicht lange dauern und die ersten Graffitis werden auf den Pollern zu sehen sein. Dies ließe sich mit guter und professioneller Kunst verhindern und wir könnten die Frankfurter Identität zum Ausdruck bringen“, so Schwander.

Auf Seiten der Jungen Union ist man sich einig, dass Sicherheit und Kunst sich nicht ausschließen. „Auf der Alten Oper steht der Spruch ‚Dem Wahren Schönen Guten‘, dem könnte man mit der Gestaltung der Betonpoller Rechnung tragen“, finden Schäfer und Schwander abschließend.

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