Am 10. Dezember stellt der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) turnusgemäß seine Fahrpläne um. Dann wird auch eine der zentralen Forderungen des Kommunalwahlprogramms der Jungen Union Frankfurt am Main erfüllt, nämlich die durchgängigen nächtlichen Fahrten der S-Bahnen und Teile der U-Bahnlinien am Wochenende. „Ab sofort steigt die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Nacht rasant an, denn fortan ist es möglich am Wochenende zu jederzeit nachts mit der S-Bahn und Teilen der U-Bahnlinien zu fahren. Vor allem für die jüngere Gesellschaftsgruppe ist das ein enormer Zugewinn“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Martin-Benedikt Schäfer.

Schon im Herbst 2015 hatten die jungen Christdemokraten mit der Aktion „Nachts mehr Verkehr“ für die Ausdehnung der nächtlichen Fahrten des ÖPNV geworben. „Wir haben in unserem Kommunalwahlprogramm dies dann auch explizit gefordert und diese Forderung stets gegenüber unserer Mutterpartei und letztendlich auch gegenüber der Römerkoalition formuliert und vertreten. Wir freuen uns sehr, dass dies nun umgesetzt wird“, so der Vorsitzende der größten politischen Jugendorganisation Frankfurts. Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene sei dies ein großer Mobilitätsgewinn. „Nicht jeder hat ein Auto oder möchte mit dem Auto fahren. Taxis sind oft nicht günstig und gerade für jüngere Menschen daher schwer erschwinglich. Die Möglichkeit nun am Wochenende nachts durchgängig mit dem ÖPNV an sein Ziel zu kommen, ist ein gutes Zeichen für die Nahmobilität in unserer Stadt“, führt Schäfer weiter aus.

Letztendlich sei diese Ausweitung auch ein klares Zeichen, dass man als Stadt im Konzert der großen Metropolen mitspielen möchte. „Frankfurt steht im Wettbewerb mit den großen Städten Europas und der Welt. Da ist ein nächtlicher ÖPNV unabdingbar. Gerade nach dem Brexit werden viele Banker mit ihren Familien in das Rhein-Main-Gebiet ziehen, die es gewohnt sind, nach dem abendlichen Theaterbesuch mit Bus und Bahn nachhause zu fahren. Auch daran muss man denken“, so Schäfer abschließend

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